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Hauswasserwerk leise – so geht’s

Schon vor dem Kauf eines Hauswasserwerks, machen sich viele Sorgen um Probleme rund um den Betrieb des Gerätes. Zu Unrecht wie wir finden. Eines der großen Irrtümer ist die extrem hohe Geräuschkulisse eines in Betrieb stehenden Hauswasserwerk. Um die große Angst etwas zu mindern, räumen wir mit ein paar Vorurteilen auf und geben praktische Tipps, so dass in Zukunft auch Ihr Hauswasserwerk leise arbeiten kann.


Falscher Gedankenansatz

Hauswasserwerk leiseVielerorts hört man von sich selbst bewegenden Geräten aufgrund extremer Vibrationen. Von diesem Gedanken sollten Wir uns schleunigst verabschieden. Moderne Hauswasserwerke heutiger Zeit sind keineswegs mehr so anfällig für Geräusche und Vibrationen, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Dennoch wäre es gelogen zu sagen, in heutiger Zeit hätte man diesbezüglich keinerlei Probleme mehr. Natürlich ist es auch immer Modell abhängig. So gibt es Hersteller die sich bei der Konzeption gewisser Punkte mehr oder weniger Gedanken machen.

Viel wichtiger ist, was man im Nachhinein noch machen kann, um die Lautstärke zu senken, ohne sich gezwungenermaßen ein neues Hauswasserwerk kaufen zu müssen. Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen.


Gründe für eine erhöhte Geräuschkulisse

Für ein besonders hohes Lärmaufkommen beim Betrieb eines Hauswasserwerk, kann es viele verschiedene Gründe geben. Wir wollen Ihnen einige verraten, so dass Sie sich schon vor dem Kauf einen Eindruck darüber verschaffen können, welches Modell sich am besten für Ihre Gegebenheiten vor Ort eignet.

  • Falscher Untergrund
  • Schlechte Raumbedingungen
  • Größe und Einstellung des Druckkessel
  • Pumpenart

Der Untergrund des Hauswasserwerk als wichtigster Lärmfaktor

Ganz entscheidend, ist der Untergrund des Hauswasserwerk. Sehr schlecht eignet sich beispielsweise das Hausfundament, wie unser Hauswasserwerk Test zeigt. Dieser fördert Vibrationen, welche sofort im Haus durch auffällige Geräusche zu hören sind.

Raumbedingungen führen häufig zu lauten Geräuschen

Das fängt schon an beim Hauwasserwerk selber, welches häufig kaum Platz zum „atmen“ hat. Vor allem die Belüftung sollte stets frei sein und frei von Wärmestau arbeiten können.

Der Raum als Resonanzkörper ist maßgebend für das Lärmaufkommen. Ein mit beispielsweise Glaswolle gedämmter Raum, kann Wunder in Bezug auf den Geräuschpegel des Hauswasserwerk wirken.

Falsch gewählte Größe und eine schlechte Druckeinstellung

Hauswasserwerk leiseEin zu klein btw. zu groß gewähltes Hauswasserwerk kann sich negativ auf die Geräuschentwicklung auswirken. Grund dafür ist der Druckkessel, welcher für das anspringen der Pumpe sorgt. Dabei ist die Größe des Druckkessels ausschlaggebend für die Häufigkeit des anlaufen der Pumpe. Ein schlecht eingestelltes Hauswasserwerk kann für ein Dauerstress der Pumpe sorgen. Ein solches Szenario ist sowohl schlecht für die Langlebigkeit der Pumpe und somit dem Hauswasserwerk, als auch negativ in Bezug auf die Geräuschentwicklung. Heißt, schon mit der richtigen Einstellung des Druckschalter kann man einiges ins positive, aber natürlich auch negative bewirken.

Unterschiedliche Lautstärke der Pumpenarten

Pumpenarten gibt es wie Sand am Meer. Vor einiger Zeit noch wurden die verschiedensten Arten verwendet und somit mehr oder weniger in der Praxis getestet. Mit den Jahren hat sich das geändert und schlecht laufende Arten wurden größtenteils oder sogar komplett aus dem Verkehr gezogen. Durchgesetzt hat sich dabei vor allem die Jet-Pumpe. Ein Pumpensystem, welches zwar nicht für seinen „leisen“ Betrieb berühmt ist, dafür aber jede Menge andere Vorteile mit sich bringt. Aus dem Grund ist es auch ratsam dem „Trend“ zu folgen und sich für eine der modernen Pumpenarten zu entscheiden. Auch wenn der Fokus nicht unbedingt auf der Geräuschminderung liegt, sind moderne Hauswasserwerke dennoch um ein vielfaches leiser als die alteingesessenen Geräte vergangener Zeit. Vor allem aber in Hinsicht auf den technischen Fortschritt, macht es durchaus Sinn sich für ein aktuelles Gerät zu entscheiden, wie beispielsweise unseren Hauswasserwerk Testsieger in der Kategorie der Brunnenpumpen.


Hauswasserwerk leise? Mit den richtigen Tipps & Tricks kein Problem

Hauswasserwerk leise

Einfache Maßnahme mit extrem hoher Wirkung

Während viele Betreiber Ihr Hauswasserwerk einfach draußen betreiben, kann es für diejenigen, bei welchen das Gerät beispielsweise im Keller des Hauses arbeitet, deutlich unangenehmer werden. Oftmals ist dabei schon ein falscher Untergrund entscheidend. Man mag meinen man hat alles richtig gemacht, wenn man das Hauswasserwerk schön auf dem Fundament des Hauses platziert und festgeschraubt hat. Doch gerade das Fundament bietet eine optimale Angriffsfläche für übergreifende Vibrationen, welche schnell lautstark im Haus zu hören sind. Deutlich besser eignet sich eine Dämmmatte, auf welche das Hauswasserwerk platziert wird und entsprechend weniger Vibrationsentwicklung aufweist. Ähnlich verhält es sich bei den Modellen aus unserem Hauswasserautomat Test. Diese sollten jedoch sowieso bevorzugt im Garten betrieben werden und entsprechend auch dort fachgerecht untergebracht werden.

Viele weitere nützliche Informationen zur Inbetriebnahme und allem was dazu gehört, findest Du in unserem praktischen Ratgeber zum Hauswasserwerk anschließen für Heimwerker.

Die passende Umgebung für ein leises Hauswasserwerk

Um das Hauswasserwerk möglichst leise zu betreiben, spielt auch die Umgebung eine zentrale Rolle. Die Umgebung, also der Raum in welchem sich das Hauswasserwerk befindet, ist der so genannte Resonanzkörper, welcher auf die im Raum entstehenden Schwingungen reagiert und entsprechend verstärkt oder vermindert. Um den Lärmpegel möglichst gering zu halten, sollte also das Hauswasserwerk in einem bestmöglich lautstärkegedämmten Raum betrieben werden. Sehr gut eignet sich dazu Glaswolle als Dämmmittel für die Wand. Ganz banal, aber auch Eierschalen sollen positive Effekte bei der lautstärkedämmung erzielen.

Vor dem Kauf auf den Druckkessel achten

Hauswasserwerk leiseZwar hilft dieser Schritt nur bedingt, nachdem man bereits ein Hauswasserwerk zu Hause stehen hat, aber dennoch ist es ein Faktor, welcher für die Lautstärke entscheidenden sein kann.

Der Druckkessel ist nicht direkt für die Lautstärke verantwortlich. Jedoch ist er ausschlaggebend dafür, wie lange aber vor allem oft, sich die Pumpe einschaltet um den Kessel auf Druck zu bringen. Ebenfalls die Einstellung des Mindest- und Höchstdrucks beeinflusst das Ergebnis. Hier kann selbstverständlich nachträglich die optimale Balance eingestellt werden.

Mit einer ausgezeichneten Balance des Ein- und Abschaltdrucks und entsprechend großem Kessel, kann somit die Lautstärkebelastung gravierend gesenkt werden.


Fazit zum leisen Hauswasserwerk

Das Hauswasserwerk leise, wenn nicht sogar nahezu still, zu bekommen ist nicht immer einfach und vor allem nicht garantiert. In Bezug auf die Lautstärke welche beim Betrieb eines Hauswasserwerk entstehen, gibt es viele Faktoren welche eine zentrale Rolle spielen. Angefangen bei qualitativen unterschieden, über schlecht gewählte Zusammenhänge beim Druckkessel, bis hin zu schlicht falschen Maßnahmen in Punkto Inbetriebnahme und Installation.

Vieles davon lässt sich glücklicherweise noch im Nachhinein verändern oder zumindest verbessern. Anderes wiederum entscheidet sich schon beim Kauf des Hauswasserwerk. Steht man also noch vor dem Kauf, so hat man die besten Voraussetzungen das für sich passende Modell zu finden und zu Hause dann mit entsprechenden Vorkehrungen für einen möglichst leisen Betrieb des Hauswasserwerk zu sorgen.


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